Marie-Luise Abraham
Dipl.
Soz.-päd., Kinder-
und Jugendlichenpsychotherapeutin, Logotherapeutin
Bramsche, Tel. (05461-1896)
Email:
marieluise.abraham@gmx.de
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Sie wünschen Hilfe und Beratung?
Sie wünschen sich das beste für Ihr Kind, dass es im Leben
zurecht kommt, selbstsicher ist, den Anforderungen, die
ihm gestellt werden genügen kann? Dass es Erfolge im
Beruf hat, zufrieden leben kann?
Sie haben jedoch das Gefühl zu Ihrem Kind kaum noch
durchzudringen und fühlen sich zunehmend hilfloser?
Gutes Zureden, Ermahnungen, Appelle oder Strafen
erreichen keine wirkliche Veränderung; Konflikte und
Auseinandersetzungen scheinen vorprogrammiert?
Sie suchen nach Lösungen, anderen Sichtweisen, die es
ermögliche Neues auszuprobieren und Bewährtes
beizubehalten?
Wenn sie ein Problem mit Ihrem Kind haben, rufen Sie
einfach an oder senden eine Mail!
Erziehung heute
Erziehung ist heute schwieriger geworden. 20% aller
Kindergartenkinder gelten als verhaltensauffällig. Die Zahl von
Kindern und Jugendlichen, die emotionale Probleme entwickeln,
drogensüchtig und straffällig werden nimmt zu.
Der Erziehungsalltag, das Miteinander ist häufig von
Schimpfen, Ausrasten, Frust und Hilflosigkeit geprägt. Der Einfluss
der Medien (Internet und Fernsehen) auf Eltern und Kinder ist hoch.
Medien liefern Verhaltens- und Lebensskripte, Modelle und
Wertebeispiele.
Der Fernsehkonsum der Kinder ist groß. Konflikte
und gewaltaktionshaltige Szenen sind an der Tagesordnung. Die Medien
und das Fernsehen als Leitmedium wirken auf verschiedene Weise auf
Kinder und Eltern ein. Eltern werden mit Erziehungsratschlägen und
Informationen überschüttet. Die Vielfalt der Empfehlungen und
Ratschläge der Fachleute führen jedoch einerseits zur Verunsicherung und
Ratlosigkeit, andererseits zu einem hohen Anspruchsdruck „gute
Eltern“ zu sein.
Hinzukommt, dass Eltern mit eigenen Lebensaufgaben (wie Arbeitslosigkeit,
Pflege von Angehörigen, Partnerschaftsproblemen, Problemen im
Zusammenhang mit der Arbeit) zu kämpfen haben.
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Wie Selbstvertrauen entsteht:
durch Ermutigung und Zuwendung ohne Bedingungen
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Wünschen Sie psychologische Beratung und therapeutische Hilfe?
Wie kann Hilfe aussehen?
1.
Effektive Erziehungsstrategien
(pädagogisch/psychologische Hilfen)
Aus Studien über die Wirksamkeit von Erziehungsstrategien
gibt es beeindruckende Belege dafür, welche Erziehungsstrategien das
kindliche Wohl stärker fördern als andere. Das Ergebnis zeigt eine
Erziehung, die ein ausgewogenes Maß an Liebe und Zuwendung zeigt,
auf die Belange des Kindes eingeht und gleichzeitig klare Regeln
setzt und auf deren konsequente Einhaltung besteht. Diese
Erziehungsstrategien beruhen auf einem verhaltenstherapeutischen
Ansatz.
Folgende
Grundlagen sind von Bedeutung:
Aufmerksamkeit und wertvolle Zeit
Ohne ein positives Verhältnis zum Kind sind alle
Erziehungsanstrengungen vergeblich. Wichtig sind über den Tag
verteilte kurze Zeitspannen, in denen dem Kind ungeteilte
Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Erwünschtes Verhalten kontinuierlich loben bzw. belohnen.
Regeln (Familienregeln) und direktes Ansprechen
Regeln geben, die für alle gelten – z.B. es wird am Tisch
gegessen, wir schlagen nicht. Wird eine dieser Grundregeln verletzt,
müssen Eltern sofort einschreiten und auf Einhaltung beharren (direktes
Ansprechen). Kinder sollen die Verbindlichkeit von Übereinkünften
lernen.
Klare Anweisungen und logische Konsequenzen
Viele Konflikte entstehen aus mangelnder Kommunikation.
Eltern geben beiläufige oder unklare Anweisungen, Kinder wissen
nicht, was sie tun sollen. Daher die Aufmerksamkeit des Kindes
gewinnen, genau sagen, was Sie vom Kind erwarten, ihm Zeit geben,
der Aufforderung nachzukommen und es anschließend loben! Weigert
sich das Kind, sollen logische Konsequenzen folgen (z.B. das Kind
will den Fahrradhelm nicht aufsetzen - das Fahrrad wird für eine
halbe Stunde weggestellt) Eltern, die nicht bereit sind, eine
Konsequenz durchzusetzen, sollten ein Problemverhalten erst gar
nicht ansprechen. Tadeln, Drohen ohne Folgen führen zu Streit und
zur Festigung von Fehlverhalten.
3.
Therapeutische
Hilfen bei Verhaltensauffälligkeiten
Was sind Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensstörungen?
Inwieweit ein Verhalten problematisch ist, hängt mit der
Frage zusammen, ob das Kind durch sein Verhalten selbst
Schwierigkeiten (Leidensdruck) bekommt oder andere so stark
beeinträchtigt werden, so dass eine therapeutische Hilfe notwendig
ist.
Wie können Hilfen
aussehen?
Ich arbeite als Kinder- und Jugendpsychotherapeutin in
erster Linie auf verhaltenstherapeutischer Grundlage. Was dies
bedeutet, möchte ich an folgenden drei Beispielen aufzeigen:
Aufmerksamkeitsschwache und unruhige Kinder und Jugendliche
Diese Kinder und Jugendliche fallen auf durch:
Unaufmerksamkeit (lassen sich leicht ablenken; hören oft
nicht zu; haben Probleme, begonnene Arbeiten zu Ende zu führen; haben
Probleme, Aufgaben zu organisieren; sind bei Alltagstätigkeiten
häufig vergesslich..
Hyperaktivität
Hyperaktive zappeln häufig mit Füßen und Händen, laufen
herum oder klettern herum, in Situationen, in denen dies unpassend
ist. Bei Jugendlichen kann dies auf ein subjektives Unruhegefühl
beschränkt bleiben. Hyperaktive haben Schwierigkeiten, ruhig zu
spielen oder sich mit Freizeitaktivitäten ruhig zu beschäftigen. Sie
sind häufig „auf Achse“; handeln, als seien sie „getrieben“.
Impulsivität
Impulsive
neigen dazu, plötzlich und ohne zu überlegen zu handeln,
können häufig nur schwer warten bis eine Frage zu Ende gestellt ist
oder bis sie an der Reihe sind. Sie unterbrechen und stören andere
häufig;reden häufig übermäßig viel.
Therapeutische Hilfen sind auf den Einzelfall abgestimmt. Sie
richten sich an das
Kind/ Jugendlichen, die Eltern und Lehrer.
Die Hilfen umfassen:
- direkte Vermittlung von Selbststeuerungsfertigkeiten und
deren Voraussetzungen
- Spieltraining zum Aufbau eines intensiven und
ausdauernden Spielverhaltens
- Selbstinstruktionstraining, durch die ein
Arbeitsverhalten aufgebaut werden soll,
- Selbstmanagement – Verfahren, mit denen Kinder/
Jugendliche zu einer eigenständigen Verhaltensänderung angeleitet
werden sollen
- Elternberatung und Elterntraining - Verminderung
problematischer Verhaltensweisen in der Familie durch Veränderung
der Eltern-Kind –Interaktion.
- Kindergarten- und schulzentrierte Interventionen –
Verminderung von konkreten Verhaltensauffälligkeiten durch
operanten Methoden.
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4. Ängstliche und unsichere
Kinder und Jugendliche
Hier lassen sich verschiedene Erscheinungsformen und
Ausprägungsgrade aufzeigen:
generalisierte Angststörungen; Störungen mit
Überängstlichkeit;
phobische Störungen des Kindesalters (Furcht vor eindeutig
identifizierbaren Objekten oder Situationen);
Trennungsangst und Schulphobie (Angst und Widerstand wenn
Kinder sich von ihrer Hauptbezugsperson trennen sollen, Vermeidung
von Trennungssituationen durch Schreien, Weinen, Betteln, Drohungen….);
Schulangst (Angst durch die Schulsituation); soziale Ängste
(Furcht vor und Vermeidung von sozialen Kontakten, Befürchtungen, in
sozial peinliche Situationen zu geraten, beschämt zu werden…
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Therapeutische
Hilfen umfassen je nach Störungsbild z.B.:
- Entspannungsverfahren, Expositionsbehandlung (Konfrontation),
systematische Desensibilisierung;
- Aufbau von sozial kompetentem Verhalten durch Modellernen
und Verhaltensübungen (Rollenspiele, Hausaufgabentechnik),
-
Stärkung des Selbstvertrauens, Aufbau eines positiven
Selbstkonzeptes, Selbstinstruktion zur Reduzierung negativer und zum
Aufbau positiver Selbstaussagen, Selbstsicherheitstraining.
- Elternberatung, Elterntraining
- Informationen über das Störungsbild, Aufbau eines
unterstützenden und fördernden Erziehungsverhaltens, Erkennen der
Bedeutung der Modellwirkung.
5.
Kinder und Jugendliche mit aggressivem und regelverletzendem
Verhalten
Die Formen aggressiven Verhaltens hängen entscheidend vom
Alter des Kindes und des Jugendlichen ab. Aggressiv - dissoziales
Verhalten kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
- Störung mit oppositionellem Verhalten (Trotzverhalten)
- Störung des Sozialverhaltens. Hierbei ist ein sich
wiederholendes Verhaltensmuster charakteristisch, das die Verletzung
grundlegender Rechte anderer sowie wichtiger, altersrelevanter
Normen und Regeln umfasst. (Aggressives Verhalten gegenüber Menschen
und Tieren, Zerstörung von Eigentum, Betrug, Diebstahl,
Regelverstöße)
Therapeutische Hilfen:
Abgestimmt auf den Einzelfall können z.B. folgende Methoden
eingesetzt werden:
- Entspannungsübungen als Voraussetzung,
-
Verbesserung der Wahrnehmung (differenzierte Wahrnehmung
für angemessenes Sozialverhalten- richtiges
Interpreieren von Signalen einer sozialen Situation,
Erlernen angemessener Reaktionsmöglichkeiten)
-
Einüben von angemessener Selbstbehauptung,
- Training von Problemlöseverhalten, Training von
Konfliktbewältigungsfähigkeiten, Aufbau von kooperativem
und helfendem, Verhalten, Förderung des
Einfühlungsvermögens, Förderung des Selbstwertgefühls
- Elternberatung und Elterntraining –
- Elterngespräch - Informationen über die Bedingungen von
aggressivem Verhalten, Erlernen neuer
Erziehungsstrategien und erproben im Alltag (z.B. klare
Regeln setzen, Entzug positiver Verstärkung bei
aggressivem Verhalten, Aufbau positiver Verstärkung für
sozial angemessenes Verhalten, Verbesserung der
Eltern-Kind Beziehung)
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